Mittwoch, 6. Dezember 2017
Montag, 18. Juli 2016
My Pet: Why a tarantula is a weird pet to me
To truely explain my thoughts I should tell you something about myself.
I
have always had cats as pets. Also rabbits once. Fluffy animals, looking for contact. You
can touch them and they demand food, water and other things twice a day
as a minimum. I really love touching animals and petting them. I like feeling their warmth a lot and I feel like they can comfort me no matter how bad the situation I'm in is. So it's all about contact, touching and feelings. A bond you build.
A tarantula on the other hand just jerks around all day.
(Well, mine do.) There is no specific connection between you and your
tarantula. You don't have to feed it every day. It doesn't really make
sounds. It is just there, doing stuff and things and being very very
boring to be honest. There are times where the tarantula won't move for
days. And then there are days when it starts climbing the walls of the
terrarium and doing stupid stuff all day like attacking their watering.
I
heard giving animals a name helps connecting to them, so I did. But
Calypso is still some kind of a walking decoration in my room. After a
whole year. So please don't demand attention or love from a tarantula.
This won't make you happy.
Plus, I never took her out
of her terrarium to place her on my hand. It is very stressful for them,
so please don't do this or just very seldom.
It turned
out most of my friends and family aren't as scared of them as I thought
they'd be. I guess it has something to do with the so called fear of
the unknown, but I'm not sure about it. Might be your parents or friends
kill your tarantula in an instant, so be careful.
Donnerstag, 14. Juli 2016
Playlist: Sleepless Brain
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| Egypt, February 2016 |
This is just one of my recent playlists. I really love the quiet kind of music it contains. Especially nice for chilling or studying. (At least for me.)
I hope you like it.
It contains some better known songs and some less known. This wasn't intentional, it just happened.
This time I only picked them by their mood, looking for some not to fast and quiet songs.
Montag, 6. Juni 2016
Fotos: Down by the river
I've never been a nature loving person (in fact I don't really like going outside because I have a really light skintone and get sunburnt easy) but sometimes even I go out for a walk and look for nice places to hang out. The town I live in right now has some green spots and parks but nothing really relaxing. There are just too many people wherever you go. Here I had all the advantages of forest, water and birds. Like a lot birds.
I found a new very nice one which was recommended and shown to me by a very special person. The song 'Down by the river' came to my mind and just as relaxing as the song is, was the place itself. We spent about an hour there and went back as the sun began to go down.
I don't really want to spend much words on this since it's something I can't describe well to someone who hasn't been there. But the place was very inspiring and I guess you can see how happy I was to be there. I guess even I need to go out once in a while.^^
![]() |
| Shirt: Tokyo Theory Phone Case: Headcase |
Montag, 16. Mai 2016
Fotos: Verlorene Orte
Manchmal werden mir Menschen einfach zu viel und ich muss einfach weg. Nicht zwingend weit weg, aber an Orte, die keine Menschen beinhalten. Was ist da besser als so genannte 'Lost Places'?
Ich hatte ein bisschen Wirbel im Privatleben, da war ein bisschen Abstand zur Realität ganz gut. Ich schnappte mir also meinen besten Freund um mit ihm joggen zu gehen. Das hilft ja angeblich den Kopf frei zu bekommen. Und was wir fanden, hat mich umgehauen.
Ich will nicht viel dazu sagen, genießt einfach einige der Aufnahmen. Ich war bisher leider nur mit meinem Handy da, vielleicht komme ich irgendwann mit einer besseren Kamera zurück.
Sonntag, 15. Mai 2016
Einer meiner Träume
In letzter Zeit habe ich recht lebhafte Träume, an die ich mich gut erinnern kann. Also, sehr lebhaft. Fast so als würde ich im Traum Abenteuer erleben.
Ich bin recht schüchtern was meine Träume angeht. Ich teile sie normalerweise nicht mit anderen, wurde aber von einem wundervollen Menschen dazu motiviert. Nicht, dass er davon wüsste, dass ich den Traum hier nun mit euch teile. Es hat mir einfach ein gutes Gefühl dafür mitgegeben.
Da ich meinen Traum von heute Nacht aufgeschrieben hatte, nutze ich mal die Chance, ihn mit euch zu teilen. Es ist ein seltsamer und teilweise gewaltvoller Traum, also bitte erschreckt euch nicht, normalerweise sind meine Träume nicht so grausam. Also dann, tretet ein.
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Ich bin recht schüchtern was meine Träume angeht. Ich teile sie normalerweise nicht mit anderen, wurde aber von einem wundervollen Menschen dazu motiviert. Nicht, dass er davon wüsste, dass ich den Traum hier nun mit euch teile. Es hat mir einfach ein gutes Gefühl dafür mitgegeben.
Da ich meinen Traum von heute Nacht aufgeschrieben hatte, nutze ich mal die Chance, ihn mit euch zu teilen. Es ist ein seltsamer und teilweise gewaltvoller Traum, also bitte erschreckt euch nicht, normalerweise sind meine Träume nicht so grausam. Also dann, tretet ein.
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Ich weiß nicht mehr wieso aber Fremde haben unser Dorf
übernommen. Da war dieser mindestens 50 Jährige Mann, er trug einen Cowboyhut.
Er und seine Gang waren irgendwann einfach da, und vom einen zum anderen Tag
hin waren die Regeln, nach denen ich mein ganzes Leben lang gespielt hatte
anders.
Ich durfte nicht mehr in mein Haus. Nicht, dass dort etwas
wäre, das ich gebraucht hätte. Sie nahmen sich so oder so alles, das ihnen
gefiel. Aber ein Haus bietet immer Sicherheit, auch wenn man sie sich nur
vorgaukelt. Mein Hauptziel wurde es also, mein Haus wieder betreten zu dürfen.
Durch die andauernde Kontrolle und den Zwang, beim Maibaum
zu bleiben, war ich allerdings in meinen Möglichkeiten sehr behindert. Nicht
einmal mit den anderen Dorfbewohnern hätte ich reden dürfen – wenn diese
überhaupt dazu bereit gewesen wären. Es wurde jeder gegen jeden aufgehetzt. Oh,
ihr habt miteinander geredet? Wir missbrauchen dann dafür sofort deine Tochter.
Du wolltest abhauen? Wir zünden dein Haus an. Die Regeln, die ich nicht verstand, waren sehr streng und
wurden sofort durchgesetzt. Und die Leute, die sich wehren wollte, wurden immer
weniger. Einige verschwanden auch einfach spurlos. Da niemand der Bewacher sie
jagen ging, gehe ich bis heute davon aus, dass sie genau wussten, wohin diese
Menschen verschwunden sind. Und ich fürchte, dass ich sie nie wieder sehen
werde.
Ich hatte großes Glück, um ehrlich zu sein. Die Bewacher
waren in der Überzahl, für jeden von uns gab es immer mindestens 4 Leute, die
und bei allem beobachteten. Da wir – wie gesagt – beim Maibaum ohne Zugang zu
einem Haus oder Kontakt zu den anderen festgehalten wurden, hatten wir auch
nicht gerade viel zu tun. Ich weiß nicht was die anderen wirklich getan haben.
Einige habe ich nicht einmal gesehen, weil ich es garnicht wollte. Aber ich
konnte sie hören. Sie schrien oder bettelten, dass man sie gehen lassen solle.
Einige boten ihre eigenen Kinder im Tausch für die Freiheit an. Frauen boten
ihre sexuellen Dienste an. Männer wollten dazu gehören. Und die Kinder
wimmerten immerzu. Diese Geräusche machten mich ab einem gewissen Punkt fast
wahnsinnig. Ich war noch nie ein großer Menschenfreund gewesen aber das hier
war eindeutig zu viel und vor allem zu lange.
Besonders die Beobachter empfang ich als Störung meiner
selbst. Es waren 5. Wieso 5, weiß ich nicht, alle anderen Menschen wurden nur
von 4 Leuten bewacht. Und ganz ehrlich, auf den 5. Hätte ich sehr gerne
verzichtet. Er gab sich als Cowboy, aber eigentlich war er nichts als
widerlich. Es stank so sehr nach Alkohol, dass ich seine Nähe riechen konnte.
Und er war lautstark dabei, seine Meinung zu bekunden, die er besser nicht laut
aussprechen sollte. In seiner Welt war er wohl irgendeine Art anbetungswürdige
Gottheit, für mich war er eine Qual. Ich denke nicht, dass er jemals eine
Dusche von innen gesehen hat. Seine Kleidung war so alt, dass sie einfach nur
noch als abgeranzt zu bezeichnen war. Ein weiterer widerwärtiger Punkt. Ich
weiß wirklich nicht, wie die anderen seine Nähe aushalten konnten. Die etwa
kinnlangen, mittelbraunen Haare hingen ihm in fettigen Strähnen unter seinem
Hut hervor. Einige Male haben sie mich gestrichen – ich zuckte angewidert weg,
was mir mehrere Male Prügel einbrachte. Und er schlug gerne, sehr gerne. Nicht
nur mich.
Vielleicht lag es daran, dass er innerhalb der Gruppe der
Beobachter zwar nach Möglichkeit gemieden, aber doch irgendwie respektiert
wurde. Oder war es Angst? Ich weiß es nicht, aber niemand sah jemals auf ihn
herab. Niemand machte Witze, wenn überhaupt mal über ihn gesprochen wurde.
Es dauerte, bis ich seinen Namen erfuhr. Wie denn auch, wenn
niemand über ihn spricht. Anscheinens hatte er nicht einmal einen richtigen
Namen, er wurde einfach nur Mad genannt. Das englische mad, das nichts Gutes
bedeutet meine ich. Und dieser Name war eben auch Programm.
Wenn es darum ging, Leute zu foltern, war er immer mit dabei und der erste, der zuschlug. Seine Augen veränderten sich. Aus dem normalerweise eiskalten, tödlichen Blick wurde eine rasende Fratze und aus zusammengekniffenen Augenbällen wurden weit aufgerissene, fast schon glühende, schwarze Kugeln, die einen in seinen Bann zogen. Man kann nicht wegsehen. Und während dieser Kerl mich grün und blau schlug, starrte ich einfach nur zurück, was ihn nur noch mehr verärgerte.
Wenn es darum ging, Leute zu foltern, war er immer mit dabei und der erste, der zuschlug. Seine Augen veränderten sich. Aus dem normalerweise eiskalten, tödlichen Blick wurde eine rasende Fratze und aus zusammengekniffenen Augenbällen wurden weit aufgerissene, fast schon glühende, schwarze Kugeln, die einen in seinen Bann zogen. Man kann nicht wegsehen. Und während dieser Kerl mich grün und blau schlug, starrte ich einfach nur zurück, was ihn nur noch mehr verärgerte.
Die Schmerzen waren nicht wirklich auszuhalten, aber ich
weigerte mich auch nur einen einzigen Ton von mir zu geben. Normalerweise hörte
er nach 10 Minuten auf und ging sich betrinken. Das war eine Zeitspanne, die
irgendwie erträglich war. Und sobald er weg war rollte ich mich zusammen, und
ertrug wieder das wimmern der anderen, die wie verängstigte Hühner nur zusahen
und nie etwas unternehmen würden. Um den Schmerzen zu entgehen, gab ich
irgendwann auf. Es hatte keinen Sinn, Mad weiter zu verärgern. Ich ertrug die
fettigen Haare, die mich streiften. Seine Finger in meinem Gesicht. Seine
Beleidigungen. Ich nahm sie einfach hin und tat so, als wäre er nett und nicht
ganz so ekelhaft. Das schien ihn zu freuen und bald hatte er sich ein anderes
Opfer ausgesucht. Ich dagegen wurde zu einer Art Liebling, wofür mich die
anderen Dorfbewohner nur noch umso mehr mieden und verspotteten, wenn er nicht
da war. Aber die Vorteile, die es bot, mich mit ihm gutzustellen, waren nicht
zu übersehen.
Anfangs bekam ich nur besseres Essen, oder überhaupt Essen,
wenn die anderen hungern mussten. Ich bekam eine Decke. Eine Jacke. Irgendwann
durfte ich sogar Duschen. Mehrmals die Woche. Und er begann, tatsächlich nette
Sachen zu sagen, die wirklich nicht zu ihm passten. Irgendwann durfte ich ihm
Haus der Beobachter schlafen, in meinem eigenen Zimmer. Aber die Beobachter
blieben. Tagsüber hatte ich draußen beim Maibaum zu sein. Und nachts Standen 2
Männer vor meiner Tür und einer vor meinem Fenster. Ich hatte also noch immer
keine Möglichkeit dieser grausigen Wirklichkeit und dem Ort, der einst meine
Heimat gewesen war, zu entfliehen.
Wieder draußen auf dem Platz vor dem Maibaum wurde meine
Situation nur immer schlechter. Die anderen Bewohner warfen alles nach mir, was
sie finden konnten. Die anderen Beobachter rissen Witze über mich. Und der
Obercowboy, Chef von sonstwas hier, hatte seinen größten Spaß daran. Und immer
noch quälten mich die Geräusche um mich herum. In diesen Momenten hätte ich so
einiges für einen iPod getan. Oder Stille. Ruhe und Stille wurden Kostbarkeiten
für mich. So sehr, dass ich mich in lauten Momenten versuchte daran zu erinnern,
wie Stille eigentlich klingt. Ich denke ich muss nicht erwähnen, dass ich
gescheitert bin.
Und so kam es zu meinem ersten und einzigen Wunsch, oder
Gefallen, um den ich Mad jemals bat. Es war ein kleiner Wunsch, und sein Blick,
als er ihn anhörte, war ein überraschter. Er wandelte sich zu einem Grinsen,
das seine verfaulten Zähne nur zu gut zur Schau stellte und seinen Mundgeruch
unerträglich werden ließ. Er klopfte mir auf die Schulter und meinte, dass er
das für sein Babe natürlich erledigen konnte. Ich zwang mich zu einem
glücklichen Lächeln und bedankte mich. Babe, ernsthaft? Aber das war es wert.
Und das war einfacher als gedacht. Fast schon zu einfach. Vor allem, weil er
entspannt davonschlenderte und niemanden anmaulte. Er machte keine Witze, über
niemanden. Schlug sein aktuelles Opfer nicht. Er ging allen Ernstes grinsend
davon und brachte mir innerhalb der nächsten Stunden tatsächlich mein
gewünschtes Objekt.
Als er nach einer gefühlten Ewigkeit wiederkam, lag ich am
Boden und betrachtete Blätter, die sich im Wind sanft bewegten. Mehr zu tun gab
es ja nicht für mich. Und so fühlte sich im Grunde genommen alles wie eine
Ewigkeit an. Ich weiß nicht ob es an meinem leicht dämmrigen Zustand lag, dass
ich seine Anwesenheit erst so spät bemerkte, oder an der Dusche. Aber ich
bemerkte ihn erst, als er direkt neben mir stand. Kein Gestank mehr, keine
schäbigen Klamotten. Die Haare in einem Zopf zusammengebunden und sogar eine
Rasur. Ich glaube ich habe mich gefragt, ob dieser Mad vielleicht einen
gepflegteren Zwillingsbruder hat. Aber die Stimme und die Zähne waren eindeutig
die seinen. Er setzte sich neben mich und nahm eine kleine Plastikschachtel aus
seiner Jackentasche, die er mir grinsend darreichte. „Ich weiß zwar nicht, was
die dir bringen sollen, Babe, aber wenn sie dich glücklich machen, dann nimm
sie.“ Ich nahm sie, zögernd. Sie waren
perfekt.
Er ging irgendwann, nachdem wir uns so oder so nichts zu
sagen hatten, wie immer. Wieder ging er einfach nur, ohne jemanden mit Worten
oder Prügel zu quälen. Ich weiß wirklich nicht, was ihn so umgestimmt hat.
Vielleicht genoss er die Machtposition, die er über mich hatte. Ich hielt mein
Geschenk immer noch in den Händen, zu glücklich, um es gleich zu öffnen.
Zögernd packte ich es irgendwann gegen Abend dann aus und weinte fast vor
Freude.
Die Oropax waren nicht nur wirklich da, sondern hatten auch
noch meine Lieblingsfarbe. Rotes, leicht angetrocknetes Blut, das schimmert wie
ein Kristall. Die Farbe, die blutige Krusten bilden. Natürlich schimmerten die
Oropax nicht, wie denn auch, aber sie hatten genau diese Farbe und mir liefen
Tränen der Freude übers Gesicht. Jeder, der mich dabei beobachtete, muss mich
für komplett bescheuert gehalten haben.
Ich steckte sie mir in die Ohren und die Erleichterung war
unglaublich. Endlich Stille. Keine Schreie, kein Wimmern, keine Beleidigungen
oder anderes. Keine nervigen Vögel, keine Fliegen und auch sonst nichts.
Einfach nur perfekte Stille. Und mein Kopf war endlich wieder frei. Also begann
ich zu denken. Nicht irgendwie, es war eher so intensives Denken, dass in
meinem Kopf kein Platz mehr war für die Geräusche und Taten dieser Welt. Ich
verabschiedete mich in eine andere Welt und begann meinen Plan zu fliehen.
Um ehrlich zu sein, hatte ich einfach nur Glück. Mad
bewachte mein Zimmer eines nachts alleine. Und der Alkohol tat sein Übriges.
Ich habe noch nie jemanden so tief schlafen sehen. Es war eine Neumondnacht in
der ich floh, und nichts in der Welt konnte mich stoppen. Ich schlich auf
Zehenspitzen durch das Haus, kletterte über ein Fenster in die Hintergasse
hinaus und machte, dass ich davonkam. Ich hätte gleich soweit ich konnte
fliehen sollen, aber ich musste einfach noch in mein Haus.
Sie hatten es aufgebrochen und nichts stand mehr da, wo es
hingehörte. Alles was einmal schön gewesen war, war weg oder zerstört. Sie
hatten mit Dartpfeilen auf die Fotos geschossen und überall schimmelnde
Essensreste hinterlassen. Ich weiß nicht, was ich zu finden erhofft hatte, aber
es war nicht mehr da. Also schnappte ich mir einen alten Rucksack, stopfte
Kleidung hinein, so viel ich finden konnte und Haargummis, ein großes
Küchenmesser, eine Taschenlampe und den Schlafsack meines Vaters. Dazu noch
eine große Wasserflasche. Die anderen Sachen waren einfach nicht zu gebrauchen
oder schon zu verschimmelt, um sie noch essen zu können. In meinem
Geheimversteck fand ich noch kleinere Schokoladenvorräte, die aus der Zeit
stammen, als ich mich heulend jeden Tag hier versteckt hatte. Ich band das
zweite Paar Schuhe und eine Jacke hinten an den Rucksack neben einen alten Topf
und verließ das Haus ohne mich umzudrehen. Ich hatte nicht vor so schnell
wieder zurück zu kommen. Ich nahm den direkten Weg in den Wald hinter meinem
Haus und ging die Nacht hindurch ohne allzu lange anzuhalten.
Der Wald war gruselig nachts, aber am Tag eine wahre
Schönheit. Das Licht strahlte nur vereinzelt durch die Wipfel und es gab nicht
den einen Weg, dem man folgte. Es war einfach nur Boden, unberührt, von Moos
bewachsen. Ich versuchte natürlich, so wenige Spuren wie möglich zu
hinterlassen. Jetzt gefunden zu werden, und wieder zurückgebracht zu werden,
wäre das schlimmste, was mir passieren könnte. Noch einmal würde ich weder
Freundlichkeit noch so eine Chance erfahren. Es würde nicht noch einmal
klappen.
Das schlimmste war anfangs der Hunger. Ich habe auf dem Weg
einige Beeren gefunden, aber wer 3 Mahlzeiten am Tag gewöhnt ist, wird nicht im
Geringsten satt von so etwas und die Schokolade wollte ich mir für wahre
Notzeiten aufbewahren. Ich kenne mich nicht aus im Wald. Ich kann nicht jagen.
Und ich hatte keine Ahnung wo ich bin, nur, dass ich versuchte, immer in
dieselbe Richtung zu laufen. Weg vom Dorf.
In der zweiten Nacht fand ich einen verlassenen Jägerstand.
Ich war mir nicht sicher, ob es eine gute Idee wäre, darin zu schlafen, aber
der Gedanke, dass sich niemand auf der Flucht so offensichtlich platzieren
würde und der Schutz des erhöhten Unterstandes machten mir den Gedanken dann
doch so schmackhaft, dass ich es auf einen Versuch ankommen lassen wollte. Da
ich bisher auch nichts gesehen oder gehört hatte, dass auf sich nähernde
Verfolger schließen lassen würde, kletterte ich hinauf.
Von oben war erstmal alles ganz anders. Es waren nicht mehr
als 4 Meter, die ich nun oberhalb des Bodens war, aber sie gaben mir auf eine
irreführende Weise Sicherheit. Ich würde sehen können, wenn sich jemand nähern
sollte. Nur blöd, dass ich hier nicht herunter kommen würde, bevor man mich
dann auch entdecken würde. Aber im Moment war mir alles andere als Schlaf egal.
Die Plattform war etwa 2 mal 3 Meter groß, ich konnte mich also bequem
ausstrecken, ohne dass man von unten gleich sehen würde, dass hier oben jemand
ist. Es gab eine Kiste und ein erhöhtes Brett, auf das man sich setzen könnte,
fast wie eine Bank. Das Baumaterial sah alles in allem noch stabil aus, ich
wollte mich aber nicht setzen. Ich wollte mich hinlegen und entspannt schlafen,
zumindest für heute Nacht.
Ich wachte mit einem Messer an meiner Kehle auf. Ein Kerl
mit Cowboyhut lehnte genau über mir, hielt mir ein Messer an den Hals, und mit
der anderen Hand meinen Kopf am Boden, indem er mir den Mund zuhielt. Ich
wollte schreien und ihn von mir stoßen, aber er war stärker als ich. Letzten
Endes ergab ich mich meinem Schicksal und stierte ihn aus meinen noch
verschlafenen Augen wütend an. Und dann bemerkte ich, dass er selbst so aussah,
als hätte er Angst vor mir. Er flüsterte. Er würde jetzt die Hand von meinem
Mund nehmen, wenn ich verspräche, nicht zu schreien, es seinen Beobachter in
der Nähe und er sei auf der Flucht. Ich nickte, das machte Sinn für mich. Noch
dazu wollte ich ja selbst nicht gefunden werden. Das Messer packte er nicht
weg. Stattdessen quetschte er sich neben mich in die Ecke, die man vom Boden
aus nicht sehen konnte. Und wir warteten. Die Geräusche von Menschen kamen
näher und verschwanden wieder, aber sie kamen nie wirklich sonderlich nahe. Es
war eher ein flüstern im Wind, das bei mir aber für völlige Panik und
Schweißausbrüche und Zitteranfälle sorgte. Dem anderen ging es nur teilweise
besser. Er zitterte zwar nicht, aber ihn stand die Angst ins Gesicht
geschrieben.
Nach gefühlten Ewigkeiten war nichts mehr zu hören. Er
begann wieder zu flüstern. Versuchte mir, seine Situation zu erklären. Er sei
auch vor Beobachtern geflohen, die in seine Heimat eingedrungen waren. Er hätte
ihre Kleidung gestohlen, um unauffälliger zu sein. Und er konnte es nicht
glauben einen anderen, ‚freien‘ Menschen außerhalb des Rebellenlagers zu sehen,
von dem alle sprachen. Er selbst habe es noch nie gesehen, aber wüsste grob, wo
es zu finden sein soll. Er wäre nur hier, um etwas aus der Kiste zu holen und würde
dann wieder verschwinden.
Und da wurde ich hellhörig. Die Kiste? Ich hätte gestern
doch noch hineinsehen sollen, aber sie sah so unscheinbar aus. Wieso hatte ich
nicht früher hineingesehen? Ich kam mir in diesem Moment ziemlich doof vor.
Vielleicht ist darin ja etwas was mir helfen könnte, was dieser Kerl mir jetzt
wegnimmt. Er nahm das Messer von meiner Kehle, rappelte sich langsam auf und
schielte über die Ränder des Unterschlupfs. Ich fragte ihn, ob er etwas sehen
könne, was er verneinte. Daraufhin rappelte ich mich auch auf. Er kroch hinüber
zur Kiste und zog sie leise in unsere unsichtbare Ecke, wo er sie öffnete. Der
Inhalt überraschte uns wohl beide – es waren neue, hochmoderne Survivalkits
darin. Nicht eines, nicht zwei, sondern 5. Ich riss eines davon an mich. Meins.
Das würde er nicht bekommen, komme was wolle. Im Ernstfall könnte dieses Ding
vielleicht über mein Leben bestimmen. Er sah mich amüsiert an. „Du machst sowas
nicht oft, oder?“, und reichte mir noch ein zweites. „Ich brauche nur die drei
hier. Die anderen kannst du gerne haben. Wir sollten aber jetzt los, wenn wir
zum Camp kommen wollen, bevor die Beobachter vielleicht zurückkommen. Der
Jägerstand hier ist doch recht auffällig“. Ich sag ihn ungläubig an. Wir? Camp?
Ich hatte nie gesagt, dass ich mit ihm gehen würde, geschweige denn, dass ich
ein Camp suchen würde, dass es VIELLEICHT irgendwo UNGEFÄHR in diese Richtung
geben SOLLTE. Wobei ich auch keinen besseren Plan parat hatte.
Ich verstaute meine beiden Kits irgendwie an meinem ziemlich
behängten Rucksack und kletterte nach ihm hinunter auf den Boden ein Blick um
mich versicherte mir, dass wir immer noch alleine waren, was mir wirklich recht
war. Das Messer, das ich für die Nacht an meinem Gürtel verstaut hatte, war
noch an seinem Platz. Alles schien okay zu sein. Also gingen wir los
_
Hier wird in meinem Traum alles irgendwie schwammig, das
hatte dann fehlende Zusammenhänge. Scheint so als hätten wir das Camp gefunden,
aber der Kerl fehlt ab hier komplett.
_
Ich sitze irgendwie andauernd nur an einem Bach mit einem
alten Mann und einer schwarzhäutigen Frau, deren linke Hand nicht vorhanden
ist. Aus ihrem Armstumpf kommen 4 wurmartige fingerlange Dinger, die sich
andauernd irgendwie verformen. Sie lernt so langsam, die zu kontrollieren.
Könnte sie theoretisch wohl auch in Waffen verwandeln, wovon der Opa total
begeistert ist. Sie ist die Waffe die wir immer gebraucht haben, bla bla. Der
schwafelt die ganze Zeit davon wie toll sie doch ist und fummelt sich in seinem
Weihnachtsmannbart rum.
_______________________________________________________________________________
Also.. hier war der Traum nur noch quatsch und ging
endlos so weiter ohne ernsthafte Handlung. Dann bin ich irgendwann aufgewacht.
^^
Träumt von euch jemand vielleicht auch viel und kann sich gut daran erinnern?
Ich hatte überlegt ein Traumtagebuch zu führen, wie wäre das?
Träumt von euch jemand vielleicht auch viel und kann sich gut daran erinnern?
Ich hatte überlegt ein Traumtagebuch zu führen, wie wäre das?
Donnerstag, 31. März 2016
My pet tarantula(s)
I have to admit, my pet is a tarantula. And this is my story how I got them.
Having a tarantula as a pet is some kind of weird. And there will be people including your friends or family that are scared of them and want to send you to hell as soon as they hear about it.
Sometimes your tarantula might be pissed off of your sight and hides, here to be seen. (This is a joke.)
Well, I didn't care and got myself some fluffy, eight-legged friends.
I don't know when I first heard about tarantulas. I guess I was a child, watching TV or something like that. They looked awesome and I've never been scared of any kind of spiders, so the next time my parents took me to the zoo I watched them very interested.
After that, nothing happened for a very long time. With 18 my hairdresser told me about her tarantulas, so I visited her place to go see them. And it was so awesome. Don't get me wrong, her tarantula didn't do any tricks. It was just an unbelievable majestic creature. And I was allowed to let it walk over my hand which was even more breathtaking than seeing that beautiful animal caged inside a terrarium.
It appeared there would be a fair soon, not too far away from my hometown. So I grabbed my boyfriend (who liked the tarantulas, too) and we drove there with my car. It was only an hour away and we both were so excited.
When we got there, we really didn't know where to go first. There were so many merchants with their stuff. Like.. there were snakes, frogs, tiny animals you usually use to feed your pets, chameleons, tarantulas and so much more! I still can't name most of the animals I've seen there. So we walked through the hall, trying to take a look at everything to find out what we really want. But of course we decided to go for tarantulas.
After hours we had bought 10 tarantulas, a big terrarium, a lightbulb, and lots of things to make their life better. (Turned out most of the things we've bought were bullshit and we had to replace them.)
I wanted a bigger one for myself. I thought it would be easier to handle and the smaller ones weren't as pretty to me. They all looked the same - light brown with a big black dot on their butt. Mine already looked more specific. It is a brown-black one, with white stripes on the legs and red hair in her butt. I like the looks a lot. I usually say it wears kneesocks, which seems cute to me.
We drove home and well, this is how my tarantula story began.
Having a tarantula as a pet is some kind of weird. And there will be people including your friends or family that are scared of them and want to send you to hell as soon as they hear about it.
Sometimes your tarantula might be pissed off of your sight and hides, here to be seen. (This is a joke.)
Well, I didn't care and got myself some fluffy, eight-legged friends.
I don't know when I first heard about tarantulas. I guess I was a child, watching TV or something like that. They looked awesome and I've never been scared of any kind of spiders, so the next time my parents took me to the zoo I watched them very interested.
After that, nothing happened for a very long time. With 18 my hairdresser told me about her tarantulas, so I visited her place to go see them. And it was so awesome. Don't get me wrong, her tarantula didn't do any tricks. It was just an unbelievable majestic creature. And I was allowed to let it walk over my hand which was even more breathtaking than seeing that beautiful animal caged inside a terrarium.
It appeared there would be a fair soon, not too far away from my hometown. So I grabbed my boyfriend (who liked the tarantulas, too) and we drove there with my car. It was only an hour away and we both were so excited.
![]() |
| My Tarantula (Acanthoscurria Geniculata) |
After hours we had bought 10 tarantulas, a big terrarium, a lightbulb, and lots of things to make their life better. (Turned out most of the things we've bought were bullshit and we had to replace them.)
I wanted a bigger one for myself. I thought it would be easier to handle and the smaller ones weren't as pretty to me. They all looked the same - light brown with a big black dot on their butt. Mine already looked more specific. It is a brown-black one, with white stripes on the legs and red hair in her butt. I like the looks a lot. I usually say it wears kneesocks, which seems cute to me.
We drove home and well, this is how my tarantula story began.
Sonntag, 10. Januar 2016
A Guide to Gamer boys #2 What should I get him D:
Presents for birthdays, christmas, ...
You
don't give away presents on these days? Well then, you could skip this
part. But every boy loves getting presents. Why not give him one here
and then? There are a lot of present-possibilities these days. Movies,
clothes, parfume, .. and you could spend all day online or in the city
choosing the right thing for him. And as soon as he sees it, he's some
kind of disappointed or maybe he doesn't like it.
Games
Oh
come on. You already realized that he's into games. A LOT. Why don't
you just give him the new game he wanted? Or that special game he talked
about? Maybe some old game he played when he was young? Please don't
tell yourself not to, just because you don't know much about games. It's
pretty easy. Have you ever heard about Steam, Origin or something like
that? Maybe the PSNetwork, depending on the kind of games he plays?
There are possibilities to mark favourite games and often there is a wishlist.
And people don't put things on wishlists if they don't want to have
them, right? SO just check out his wishlist. OR get him a paysafe card.
This might be the easiest version of all (and the one with the less
thoughts put in it, but he won't care, I guess.)
Objects
Did
you know how much merchandise there is for games? So if you know some
of his favourite games or even characters, you could get him something
with that stuff on. (Maybe not a pen, or a makeup-bag, just sayin').
But there a lot of cool posters or action figures. Maybe a pillow.
[Edit: My
boyfriend told me, that almost everything is okay as long as that game
is on. Maybe not a basecap, if your boy isn't into wearing them. And
according to him, even plushies are fine. He's actually jealous because I
have a Poro (League of Legends) and he doesn't.]
Events
-Before you read this, please remember I'm from germany and I don't know where you're from-
Some
people like concerts, right? There is something like this for gamers.
Sometimes, for example LOL, has events like the finals at the end of
every season, and you can buy tickets for it. Or Conventions, like the
gamescom (which is awesome by the way). I bet he'd love to get one or
more tickets for it.
The negative thing about it: he might not take you with him. Please
don't expect him to do so, especially if he knows that you're not that
interested in games. Just use that day/evening for a nice meeting
with your girls or other friends instead ;).
Donnerstag, 12. November 2015
Sneak Preview on Characterdesign
Have you ever wondered why the characters in games a pretty good-looking, smart or just super-badass? There's a simple reason and structuring behind it, and that's what I want to talk about. Characters, how they are made and why it's so easy to like them - or hate them.
Donnerstag, 5. November 2015
Dienstag, 3. November 2015
Sonntag, 1. November 2015
Samstag, 12. September 2015
Samstag, 5. September 2015
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